Konzert: Türkisch-Klassische Kunstmusik

Konzert: Türkisch-Klassische Kunstmusik

Eine Veranstaltung der Arbeitsgruppe Türkischer Migranten (A.T.M)

Im Jahre 1988 schloss sich eine Gruppe von Musikliebhabern der türkisch-klassischen Kunstmusik unter der Schirmherrschaft der Arbeiter Wohlfahrt Ludwigshafen zusammen, aus der die noch heute bestehende Gemeinschaft von Musizierenden hervorging. Der erste Verein für Türkische Kunstmusik Ludwigshafen wurde dann elf Jahre später gegründet. Hier hat man es sich zum Ziel gesetzt, die türkische Kunstmusik in Deutschland bekannt zu machen und in ihren verschiedenen Facetten vorzustellen. Die Musiker möchten Interesse für diese besondere Musikart wecken und gleichzeitig eine musikalische Brücke zwischen der türkischen und westlichen Musik schlagen. 


Seit 15 Jahren wird der Chor von Herrn Abdulkadir Göl geleitet. Die Klassische Türkische Musik basiert auf der „Diwan-Poesie“, deren Motive beispielsweise Liebe, Rose, Nachtigall, Wein und Trennung sind. Das Serail und seine Umgebung waren eifrige Förderer der Klassischen Türkischen Musik. Ihren Ursprung hat sie aus der islamischen Mystik und religiösen Gesängen. Anstelle der Moll- und Dur-Tonleitern der westlichen Musik hat die Klassische Türkische Musik Vierer- und Fünfer-Tonketten. Durch Zusammensetzung dieser festen Tonketten entstehen die Tonleitern bzw. Modi, die im Türkischen „Makam“ heißen, und deren Anzahl in die Tausende gehen können. Etwa 450 davon sind heute im Gebrauch.

Der Einfluss der Klassischen Türkischen Musik auf die europäische Musik findet sich auch in dem „Türkischen Marsch“ von Mozart, und in den Melodien der letzten Teile der 9. Sinfonie von Beethoven. Die Klassische Türkische Musik hat auch heute ihre Popularität nicht verloren. Vor allem in jüngster Zeit kann man ein wachsendes Interesse beobachten, und gerade auch junge Menschen lernen wieder die alten Meister schätzen und lieben.

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Sonntag 12.06.2022 16:00 Uhr

Preis:

Der Eintritt kostet 15€

Kontakt und Reservierung über: yturfan62(at)gmail.com
 

Veranstaltungsort:

Kulturfabrik