Igal Avidan: Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete

Eine Lesung mit dem Autor, präsentiert vom deutsch-israelischen Freundschaftskreis Petah-Tikva e.V. zum diesjährigen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus, 27.01.2019

Die wahre Geschichte des »arabischen Schindler«:

Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von Yad Vashem als Judenretter geehrt und ein einziger war ein Araber. Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als »Nichtarier« diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mithilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.


Igal Avidan, 1962 in Tel Aviv geboren, studierte in Israel Englische Literatur und Informatik sowie in Berlin Politikwissenschaft. Seit 1990 arbeitet der Nahostexperte als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender.

Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.

Die Buchhandlung Heimes bietet einen Büchertisch an.

 

 

Copyright Foto: Yehuda Altmann / dtv-Verlag

 

 

Samstag 26.01.2019 19:30 Uhr
Preis:

VVK 12,00 € /
für Mitglieder Petah-Tikva e.V.: 10,00 €