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Vorsichtiger Start in die Veranstaltungssaison

Liebe KuFa-Besucher,

vorsichtig wagen wir uns in eine neue Spielzeit. Bestuhlung und Laufwege sind entsprechend der Bestimmungen ausgelegt, so dass wir in Gruppen auf nummerierten Sitplätzen einen Kulturbesuch ermöglichen können.

Natürlich freuen wir uns über eine rege Teilnahme, aber auch wenn es von Ihrer Seite aus noch Fragen zu unseren Hygienemaßnahmen gibt, melden Sie sich bitte gerne.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund von Kurzarbeit im Moment normalerweise nur montags bis mittwochs von 10 bis 14 Uhr erreichbar sind. Ansonsten immer gerne per Mail an info@kufa-koblenz.de.

Viele Grüße
Ihr KuFa-Team

 

Freitag, 04.09. und Samstag, 05.09.2020, je 19:00 Uhr
Zwei Zimmer, Küche ... Bombe

Eine Komödie von Carolin Sophie Göbel und Patrick Dollmann, Regie André Wittlich

Zwei fremde Menschen, jeder mit einer ganz eigenen "Problemlage", treffen zu einer Wohnungsübergabe zusammen. Und diese muss schnell geschehen, da die Entschärfung einer Fliegerbombe im Viertel ansteht und alle Bewohner evakuiert werden müssen. Doch die plötzlich verschlossene Wohnungstür durchkreuzt beider Zukunftspläne. Eingeschlossen, stehen sich zwei hitzige Charaktere, mit sehr unterschiedlichen Ansichten, in einer fast leeren Wohnung gegenüber- neben einer Bombe, einer besonderen To-do-Liste, einem Klavier und einem Pappschwein.

VVK/AK: 20,00 €
Ermäßigt: 18,00 €

Samstag, 12. und Sonntag, 13.09.2020, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr
Workshop mit Andersdenkenden

2-tägiger Workshop mit Jochen Hiester im Rahmen der "Koblenzer Wochen der Demokratie

Andersdenkende haben die starke Neigung sich aus dem Weg zu gehen. Das ist verständlich, da ja beide Seiten nicht erwarten, dass eine Auseinandersetzung miteinander in irgendeiner Weise konstruktiv werden dürfte. Nur: Wer Andersdenkenden aus dem Weg geht, kann keinen Einfluss auf deren Einstellungen ausüben. Und genauso ist es, wer zwar die Begegnung sucht, aber nur auf Konfrontation aus ist. Einfluss auf die Einstellungen anderer kann man nicht erzwingen, man kann sich solchen Einfluss höchstens ‚verdienen‘. Und zwar mit einer aufrichtigen Bereitschaft miteinander Dialoge auf einem bestimmten Niveau zu führen.

Es ist möglich ein solch umfassendes Verständnis für die Meinungen andere zu entwickeln, auch dann, wenn diese Meinungen ganz entschieden abgelehnt werden. Es braucht aber eine ganze Reihe von Teilfähigkeiten dazu.

Bei diesem Seminar werden auf Basis der Arbeiten von Marshall Rosenberg konkret umsetzbare Schritte aufgezeigt, durch welche die Teilnehmenden diese Teilfähigkeiten in verschiedenen Formaten trainieren können.

Trainer: Jochen Hiester – Beratung, Coaching & Training

Veranstalter: Universität Koblenz-Landau

Eintrittskosten: keine! Anmeldung unter: iesko(at)uni-koblenz-landau.de

Dienstag, 15.09.2020, 18:30 Uhr
Politische Partizipation und Parteipräferenzen von Zuwanderern, Vortrag von Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan

Veranstaltung im Rahmen der "Koblenzer Wochen der Demokratie"

Vortrag mit anschließender Diskussion

Die politische Partizipation von Zuwanderern sowie ihre Parteipräferenzen bei Wahlen stellen einen enorm wichtigen und häufig vernachlässigten Aspekt der gesellschaftlichen Teilhabe dar. Warum diese so relevant ist, lässt sich demokratietheoretisch relativ gut skizzieren: So ist ein funktionierendes demokratisches System auf die Partizipation der Bürger, sei es direkt durch Wahlen, oder sei es durch zivilgesellschaftliches oder individuelles Engagement im Willensbildungsprozess, angewiesen. Denn politische Souveränität braucht die Beteiligung und im besten Falle auch die volle Zustimmung der Regierten, wenn sie als eine legitime Herrschaft wahrgenommen werden will. Deshalb sollten Einfluss- und Teilhabemöglichkeiten aller möglichst gleich verteilt sein. Neben demokratietheoretischen Aspekten ist jedoch auch unter integrationspolitischen Gesichtspunkten die politische Partizipation Zugewanderter relevant, weil damit auch eine strukturelle Integration mit der Öffnung von Machtbereichen einhergeht, die eine stärkere gesellschaftliche Teilhabe und stärkere Interaktionen zwischen Mehrheits- und Minderheitsgesellschaften fördert. Der Vortrag will auf der einen Seite die verschiedenen Präferenzen und (nationalen wie transnationalen) Beteiligungen beleuchten, andererseits auch auf Aspekte eingehen, wie prinzipiell die politische Partizipation von Zuwanderern gestärkt werden kann.

Referent: Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan (Professor für Moderne Türkeistudien an der Universität Duisburg-Essen/Fakultät für Geisteswissenschaften, Wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung)

Veranstalter: Kulturdezernat Koblenz, Beirat für Migration und Integration, Internationales Kulturzentrum e.V.

Eintrittskosten: keine. Anmeldung an bildungsbuero(at)stadt.koblenz.de

Donnerstag, 17.09.2020, 17:30 Uhr
Corona und Grundrechte - wieviel Verbot ist erlaubt?

Vortrag im Rahmen der "Koblenzer Wochen der Demokratie"

Ein ca. 30-minütiger Vortrag für interessierte Bürgerinnen und Bürger mit anschließender Diskussion.

Referent: Rechtsanwalt Arno Gerlach, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Koblenz für Pro Justiz Rheinland e.V.

 

Veranstalter: Pro Justiz Rheinland e.V.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung an bildungsbuero(at)stadt.koblenz.de

Donnerstag, 24.09.2020 19:00 Uhr
Kriminalitätseinstellungen und politische Radikalisierung

Vortrag von Dr. Sandro Corrieri (Universität Koblenz-Landau, Institut für Soziologie) mit anschließender Diskussion im Rahmen der "Koblenzer Wochen der Demokratie"

Kriminalität ist mehr als nur ein Wort: Sie beeinflusst Lebensqualität, alltägliche Verhaltensweisen und die individuelle und gesamtgesellschaftliche (Selbst-)Wahrnehmung. Und obwohl offizielle Statistiken eine Besserung der objektiven Sicherheitslage dokumentieren, spiegelt sich dies nicht in einem höheren subjektiven Sicherheitsempfinden wider. Der Vortrag wirft einen Blick auf wissenschaftliche Erklärungen für dieses Phänomen, und geht Zusammenhängen zwischen Kriminalitätsfurcht und Radikalisierungsprozessen nach. Denn wenn Teile der Bevölkerung mit dem Gefühl leben, dass der Staat sie nicht vor einer empfundenen Gefahr schützen kann, liegt die Vermutung nahe, dass sich diese Akteure kognitiv und handelnd abwenden.

Eintrittskosten: keine. Anmeldung unter bildungsbuero(at)stadt.koblenz.de

Freitag, 25.09.2020, 20:00 Uhr
LET`S DO THE TIMEWARP ... again

präsentiert von der Freien Bühne Neuwied

Vor einigen Jahren sind Janet und Brad, auf dem Weg in die Flitterwochen, nach einer Reifenpanne im Haus des verrückten Frankenfurter gelandet. Nun sind sie auf dem Weg in den Urlaub und erleben ihren Albtraum von damals in ähnlicher Form wieder. Nach einer Reifenpanne geraten sie, in einer Gewitternacht, in eine scheinbar unbewohnte Villa. Sie haben keine Wahl und müssen die Nacht dort verbringen. Doch genau wie vor Jahren, wird es eine ehr unruhige, verrückte und musikalische Nacht.

Erleben sie einen schaurig schrägen Abend, der mit vielen Liedern aus den verschiedensten Musicals gespickt ist. Egal ob La Cage aux Folles, Hair, Die Rocky Horror Picture Show oder Das Phantom der Oper, hier bekommt jedes Musical eine ganz neue Bedeutung.

Die Freie Bühne Neuwied feierte mit dieser völlig verrückten Komödie im Jahr 2013 Premiere. Mit Let´s do the Timewarp … again legten Tammy Sperlich und Boris Weber den Grundstein für ihre weiteren Stücke wie etwa „Campingplatz Sardella“ oder „Heidewitzka auf den 7 Weltmeeren“.

Mit Tammy Sperlich und Boris Weber

VVK & AK 18,00 € / 15,00 € (erm.)


Achtung: die eigentlich für diesen Abend geplante Premiere von "SARDELLA III" wird verschoben auf den 14.11.2020!

Sonntag, 27.09.2020, 19:30 Uhr
"Hitler war eine Türkin?! Damenbart ist viel schöner!

Kabarett / Comedy mit Senay Duzcu im Rahmen der Interkulturellen Wochen Koblenz

„Hitler war eine Türkin?!“ Echt jetzt? War Hitler eine Türkin?

Senay Duzcu präsentiert an diesem Abend einen einstündigen Ausschnitt aus ihrem aktuellen Kabarett-Programm. Der Beirat für Migration Koblenz und die Kulturfabrik freuen sich, die junge Künstlerin in den diesjährigen Interkulturellen Wochen präsentieren zu dürfen!

 

„Du Hitler“ wurde sie von einem nichtdeutschen Mitbürger im Zug beschimpft, als sie ihn bat, sein Rad ordentlich abzustellen, damit die Fahrgäste in den Zug einsteigen können. Eigentlich will Senay Duzcu doch nur richtig in Deutschland ankommen und die Ordnung achten. Als der Komikerin beim Schminken vor einem Auftritt der künstliche Wimpernstreifen versehentlich vom Oberlid auf die Oberlippe schwebt, fällt es ihr wie Schuppen von den Augen: Man kann es mit dem „Anpassen“ auch übertreiben.

Jeder Versuch, ihr einen Stempel aufzudrücken, scheitert: Als Deutsch-Türkin ist sie den Ewiggestrigen „zu modern“, den Jüngeren „zu traditionsgebunden“, den Männern als selbstständige Frau „zu emanzipiert“. Es allen recht machen zu wollen, hat sie nun endgültig aufgegeben, denn das geht immer schief. Stattdessen lebt sie schamlos ihr Doppelleben als türkische Frau mit deutschen Ansichten und als deutsche Ayse mit türkischen Wurzeln.

Seit vielen Jahren gehört Senay zu den besten Comedy-Migrantinnen des Landes.
Die Komikerin macht Comedy mit Tiefgang und in ihrem neusten Programm erzählt sie ihre eigenen Erfahrungen im Alltag und setzt dem Ganzen mit lebendiger Mimik und Gestik das Sahnehäubchen auf. Jetzt steht sie mit spitzer Zunge und einmalig erfrischender Selbstironie mit neuem Programm auf der Bühne.

VVK / AK: 10,00 € pro Person

Dienstag, 29.09.2020, 19:00 Uhr
Weimarer Verhältnisse? Wie man aus der Geschichte das Falsche lernt

Gespräch mit Diskussion. Eine Veranstaltung im Rahmen der "Koblenzer Wochen der Demokratie"

In einem moderierten Gespräch gehen ein Historiker und ein Pädagoge der Frage nach, wie und was man aus der Geschichte lernen kann. Am Beispiel der viel zitierten „Weimarer Verhältnisse“ fragt der Historiker zum Beispiel, was Geschichte eigentlich ist und der Pädagoge, was Lernen in dem Zusammenhang bedeuten soll. Die Moderatorin, selbst Historikerin bringt zusätzliches zum Fallbeispiel Weimar und der aktuellen (Demokratie-)Diskussion ein. Im zweiten Teil wird das Gespräch für das Publikum geöffnet, um mit jüngeren und älteren Besucher und Besucherinnen über lernen aus der Geschichte ins Gespräch zu kommen.
Veranstalter: Universität Koblenz-Landau (Campus Koblenz)

Eintrittskosten: keine. Anmeldung unter transferstelle(at)uni-koblenz-landau.de

Mittwoch, 30.09.2020, 10:00 Uhr (Für Gruppen) & 16:00 Uhr (für Familien)
Meine Mama Muh

Figurentheater für Kinder ab 4 Jahren präsentiert von Dornerei - Theater mit Puppen

Mama Muh ist eine ziemlich ungewöhnliche Kuh. Sie hat keine Lust, immer nur im Stall zu stehen. Viel lieber probiert sie Neues aus, tanzt Ballett, fährt Schlitten, lernt Radfahren oder will ein Baumhaus bauen! Die ausgesprochen kurzweiligen Geschichten mit Mama Muh nach den schwedischen Kult-Kinderbüchern von Jujja und Tomas Wieslander erzählen von der abenteuerlustigen Kuh und von ihrer Freundschaft zur Krähe, die zwar gerne meckert, aber trotzdem immer dabei ist, wenn Mama Muh wieder einmal aus der Reihe tanzt.

Eine Inszenierung mit Handpuppen, Schattenspiel, Marionetten und Schauspiel

Autoren: Heike Klockmeier und Markus Dorner / Regie: Heike Klockmeier / Spieler: Markus Dorner / Ausstattung: Jürgen Maaßen, Thomas Fillep

Aufführungsrechte: Verlag für Kindertheater Weitendorf/Hamburg

Dornerei – Theater mit Puppen • Eleen und Markus Dorner • www.puppentheater-dornerei.de

Dauer ca 50 Minuten

VVK 6,00 € / TK 7,00 €, Gruppenpreis am Vormittag: 4,50 €

KONTAKT

Kulturfabrik GmbH | Mayer-Alberti-Straße 11 | 56070 Koblenz
Telefon 02 61 - 8 52 80 | Telefax 02 61 - 80 28 69
info@kufa-koblenz.de | www.kufa-koblenz.de

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