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Kultur genießen in Corona-Zeiten

Liebe KuFa-Besucher,

trotz der andauernden Situation mit dem Corona-Virus, stehen in unserer Kulturfabrik im kommenden Monat wieder Veranstaltungen an. Wir achten jedoch selbstverständlich darauf, die Hygienebedingungen so gut wie möglich zu gewährleisten. Bestuhlung und Laufwege sind entsprechend der Bestimmungen ausgelegt, so dass wir in Gruppen auf nummerierten Sitplätzen einen Kulturbesuch ermöglichen können.

Natürlich freuen wir uns über eine rege Teilnahme, aber auch wenn es von Ihrer Seite aus noch Fragen zu unseren Hygienemaßnahmen gibt, melden Sie sich bitte gerne.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund von Kurzarbeit im Moment normalerweise nur montags bis mittwochs von 10 bis 14 Uhr erreichbar sind. Ansonsten immer gerne per Mail an info@kufa-koblenz.de.

Viele Grüße
Ihr KuFa-Team

 

So., 27.09. um 19:30 Uhr | VVK/AK: 10,00 € pro Person
Alice Hasters: "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten"

Eine Veranstaltung im Rahmen der Koblenzer Wochen der Demokratie

»Hautfarbe ist überhaupt nicht egal. Leider nicht. Sie zu ignorieren bringt
uns nicht weiter. Deshalb bezeichne ich mich selbst als Schwarze Frau. Es
ist ein wichtiger Teil meiner Identität. Es ist mir wichtig, dass es groß
geschrieben wird, denn es bezieht sich nicht auf die tatsächliche Farbe
meiner Haut […]. Es ist meine Selbstbezeichnung. Es beschreibt eine
gesamte Identität, die aus vielen Facetten besteht.« Alice Hasters

Alice Hasters ist eine Schwarze Frau mit einem weißen Elternteil, sie hat zwei ältere Schwestern und wurde 1989 in Köln geboren. Sie wird sehr oft für ihr gutes Deutsch gelobt, ihr Haar wird ungefragt angefasst, und ihr Körper rückt immer wieder in den Fokus, wenn es um sexuelle Merkmale Schwarzer Frauen geht.

»Aber wo kommst du wirklich her?«, »Kannst du überhaupt Sonnenbrand bekommen?«: Jede Frage, die auf ihre „wirkliche“ Herkunft zielt, lässt Alice Hasters Ausgrenzung spüren. Jeder verunsicherte, misstrauische Blick, den sie in der Öffentlichkeit auffängt, entmenschlicht sie. Anhand persönlicher Erfahrungen spiegelt Hasters die vielfältigen Lebenssituationen, in denen Black and Indigenous People of Color Diskriminierung täglich erleben. Ihr Buch ist eine Aufforderung an weiße Menschen sich ihrer unreflektierten Gedanken, Äußerungen und Verhaltensweisen gegenüber BIPOC bewusst zu werden – denn selbst freundlich gemeinte Kommentare offenbaren tiefsitzenden Rassismus. Wenn weiße Menschen verstehen lernen, was jene Sätze beim Gegenüber auslösen, haben wir endlich eine Grundlage über Rassismus zu sprechen. Erst dann begreifen wir, dass es nicht um Sprachregelungen oder Verbote geht, sondern um respektvollen Umgang in einer vielfältigen Gesellschaft. Rassismus ist nicht nur der Skinhead mit Springerstiefeln, Rassismus lauert verborgen in jedem Menschen – es wird Zeit, dass wir darüber sprechen.

Mi:, 28.10. um 09:30 + 16:00 Uhr | Preis: VVK: 6,00 €; TK: 7,00 €
Der Regenbogenfisch

Präsentiert von der FREIEN BÜHNE NEUWIED

In dieser Geschichte geht es um einen Fisch, dessen Schuppenkleid in allen Regenbogenfarben schillert. Man nennt ihn den Regenbogenfisch.
Die anderen Fische bewundern ihn um sein bunt schillerndes Schuppenkleid, deshalb ist er auch sehr stolz auf seine Schönheit. Eines Tages
bittet ihn ein kleiner blauer Fisch um eine Glitzerschuppe, doch der Regenbogenfisch schenkt ihm keine und jagt ihn davon. Erschrocken schwimmt der kleine blaue Fisch davon und erzählt seinen Freunden von seinem Erlebnis. Von da an will keiner mehr etwas mit dem Regenbogenfisch zu tun haben, nun ist er der einsamste Fisch im Meer...


Mit Tammy und Boris Weber | Bühne und Puppen: Claudia Mohr

Gruppenpreis Vormittagsvorstellungen für Kigas uä.: 4,50 € pro Kind.
Bitte reservieren Sie hierfür telefonisch.

Fr., 30.+ Sa., 31.10 jeweils um 20:00 | VVK/AK: 20,00 €, Ermäßigt: 18,00 €
2 Zimmer, Küche ... Bombe

Eine Komödie von Carolin Sophie Göbel und Patrick Dollmann, Regie André Wittlich

Das Leben der quirligen Grundschullehrerin Marie ist im Wandel: Nach einer gescheiterten Beziehung, beschließt sie die gemeinsame Wohnung aufzulösen und einen Neuanfang zu wagen. Maries Mutter, die sich ständig in ihre Beziehungsangelegenheiten einmischt, hat bereits für ihre Tochter einen neuen Date-Kandidaten ausgesucht und prompt zum Abendessen eingeladen.

Christian hat sich entschlossen in wenigen Stunden in einen Flieger zu steigen und es endlich mal krachen zu lassen. Er will seinen Geburtstag mit Freunden in einem Thailandurlaub begießen, statt wie üblich, mit seinem Vater Kuchen zu essen und in eine hitzige Diskussion zu geraten.

Die Wohnungsübergabe muss schnell geschehen, da die Entschärfung einer Fliegerbombe im Viertel ansteht und alle Bewohner evakuiert werden müssen. Doch die plötzlich verschlossene Wohnungstür durchkreuzt beider Zukunftspläne. Eingeschlossen, stehen sich zwei hitzige Charaktere, mit sehr unterschiedlichen Ansichten, in einer fast leeren Wohnung gegenüber- neben einer Bombe, einer besonderen To-do-Liste, einem Klavier und einem Pappschwein.

KONTAKT

Kulturfabrik GmbH | Mayer-Alberti-Straße 11 | 56070 Koblenz
Telefon 02 61 - 8 52 80 | Telefax 02 61 - 80 28 69
info@kufa-koblenz.de | www.kufa-koblenz.de

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