Ophelia: „Doch brich mein Herz, denn schweigen muss mein Mund.“

präsentiert vom Dachboden-Theater

Das tragische Schicksal von Hamlet in Shakespeares gleichnamigen Stück mag jedem zumindest dunkel bekannt sein. Das Augenmerk unserer Inszenierung gilt allerdings einer Nebenfigur des Stückes: Ophelia. 

Der Bruder warnt sie, der Vater verbietet es, aber Ophelia liebt den dänischen Prinzen und wird von ihm geliebt. Der Prinz hat grade seinen Vater verloren und seine Mutter hat den Onkel geheiratet. Hamlet ahnt Übles.

Dass er den Geist seines Vaters gesehen hat, der ihm verriet, dass der Onkel seinen Bruder ermordete, um Krone und Königin zu bekommen, verschweigt Hamlet Ophelia.  Stattdessen verlässt er sie, ohne ihr zu sagen, dass er alle Brücken abbricht, um den Tod seines Vaters zu rächen. Der König fühlt sich bedroht und lässt zu, dass Ophelias Vater, sein Berater und guter Freund, seine Tochter instrumentalisiert, um herauszufinden, wieviel Hamlet weiß und was er plant. Hamlet versucht Ophelia zu schützen, er sagt ihr, dass er sie nie geliebt hat und fordert sie auf, in ein Kloster zu gehen. Ophelia bricht verstört zusammen.

Dann ermordet Hamlet Ophelias Vater in der Erwartung, der Versteckte sei der König.  Der König, der um sein Leben fürchtet, schickt Hamlet nach England, damit er dort zu Tode kommt.  Ophelia verliert über den Verlust des Vaters und des Geliebten den Verstand. Als Hamlet wider Erwarten lebend aus England zurückkehrt, kann er nur noch an ihrem Grab weinen, denn Ophelia ist ins Wasser gegangen.

Mit (fast ausschließlich) Shakespeares Originaltext erzählen wir die Geschichte einer Liebe, die nicht sein durfte.

Mehr Infos unter: www.facebook.com/Dachboden-Theater-212048242670223/

Sonntag 22.04.2018 19:00 Uhr
Preis:

VVK & AK: 10,00 € / 8,00 € (erm.)

Veranstaltungsort:

Kulturfabrik